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Perserkatze

Perserkatze

Geschichte

Perserkatzen - Übersicht und Details
Größe mittelgroß
Höhe 25 cm
Länge zwischen 40 und 60 cm (ohne Schwanz)
Gewicht 3–6 kg
Körperbau breiter, runder Kopf, gedrungener kompakter Körper mit kurzen stämmigen Beinen, langes dichtes Fell, kurzer buschiger Schwanz
Lebenserwartung 13–18 Jahre
Farbe alle Farben
Haarart Langhaar
Herkunftsland unklar
Charakter sehr ruhig, zurückhaltend, zuverlässig, gering ausgeprägter Freiheitsdrang
Haltung/Pflege gut ohne Freilauf zu halten, intensive Fellpflege notwendig
Auslauf nicht zwingend notwendig
Preis 500 € - 700 €

Die Perserkatze

Die ruhige, friedliche und verschmuste Langhaarkatze ist eine ideale Wohnungskatze mit gering ausgeprägtem Freiheitsdrang. Obwohl ihr Name vermuten lässt, dass sie aus der Region Persien (Iran, Türkei) stammt, ist ihre Herkunft nicht eindeutig geklärt. Dennoch hat sich der Name „Perser“ durchgesetzt und die Rassestandards für die heutigen Perserkatzen wurden in den Zuchtvereinen unter diesem Namen festgelegt. Erfahren Sie jetzt mehr über diese liebevolle und ruhige Katzenrasse.

Charakter der Perserkatze

Perserkatzen sind sehr verschmuste Gefährten. Sie sind dabei aber nicht aufdringlich und haben ihre ganz eigenen Bedingungen. Schmusen, Kuscheln und Streicheln: All das geht nur dann, wenn die Perserkatzen es selbst wollen.
Die ruhigen Katzen haben keinen ausgeprägten Bewegungsdrang. Sie sind daher ideal als Wohnungskatzen geeignet. Sie gelten auch als die Diven unter den Katzen, denn sie mögen es gerne warm und behaglich. Es ist daher wenig überraschend, dass sie es lieben, in der Sonne zu liegen.
Vor allem in jungen Jahren lassen sich Perserkatzen noch gerne zum Spielen animieren. Je älter sie werden, umso majestätischer wird ihr Gehabe. Durch ihre Scheue vor Fremden und ihre Selbstbestimmtheit wird dieser Rasse oft ein Sturkopf oder sogar Arroganz nachgesagt.

Eigenschaften und Aussehen der Perserkatze

Nach aktuellen Studien soll die Perserkatze aus der Kreuzung mehrerer europäischer Hauskatzen hervorgegangen sein. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die gezielte Zucht von Perserkatzen in Großbritannien.
Der Körper der mittelgroßen Katzen ist gedrungen mit kurzen, stämmigen Beinen und runden Pfoten. Brust und Schultern sollten breit, muskulös und massiv sein. Der buschige Schwanz ist kurz und an der Spitze gerundet.
Der runde und massive Kopf mit den breit auseinanderstehenden Ohren trägt zusätzlich zum gedrungenen Aussehen bei.
Ein besonderes Zuchtmerkmal der Perserkatze ist die kurze, breite Nase mit einem sogenannten Stopp zwischen den Augen. Der Stopp sollte im Idealfall genau auf Höhe der Augenmitte liegen.
Durch die breit auseinanderstehenden großen runden Augen bekommen Perserkatzen ein puppenhaftes Aussehen. Die Augenfarbe variiert je nach Fellfarbe.
Ihr langes, dichtes Fell lässt sie sehr verschmust und kuschelig wirken. Das Fell fühlt sich seidig an und erscheint aufgrund des Unterfells noch dichter. Im Winter bekommen Perserkatzen rund um den Hals eine enorme Mähne, wobei die langen Fellhaare sogar fast die gesamten Vorderpfoten verdecken.

Haltung und Pflege einer Perserkatze

Für das lange Fell ist eine besonders intensive Pflege notwendig. Zumindest jeden dritten Tag sollten Sie es auskämmen, um ein Verfilzen zu verhindern. Die Pflege einer Perserkatze erfordert daher viel Zeit und Geduld.
Die Haltung in der Wohnung ist dafür um vieles einfacher als bei sehr aktiven Katzenrassen wie der Savannah oder Bengalkatze. Die majestätischen Perser sind keine großen Kletterer. Sie lieben es aber, hoch oben in ihrem warmen Kuschelnest zu liegen und alles von oben zu beobachten. Ein Kratzbaum mit gutem Ausblick über die Wohnung oder das Wohnzimmer ist für Perserkatzen daher ideal geeignet.
Perser sind sehr gesellige Tiere und verstehen sich gut mit Artgenossen der eigenen, aber auch anderen Rassen. Vor allem, wenn Sie berufstätig sind, sollten Sie eine Perserkatze nicht alleine in der Wohnung halten.

Herkunft der Perserkatze

Über den Ursprung der Perserkatze herrscht unter den Züchtern und Forschern keine Einigkeit.
Den Namen „Perser“ hat diese Katzenrasse aufgrund des angenommenen Ursprungs aus einer Kreuzung zwischen persischen bzw. russischen Langhaar Katzen und Angora Katzen in Persien (heutiger Iran). Dort verbreiteten sich die Tiere, bis sie die Türkei erreichten. Die Theorien gehen auseinander, ob die Katzenrasse im 17. Jahrhundert aus der Türkei oder direkt aus Persien nach Europa kam.
Langhaarkatzen waren bis dahin in Europa vollkommen unbekannt und wurden zunächst hauptsächlich von Adeligen als Statussymbol gehalten.
Im Jahr 2014 wurde eine umfangreiche wissenschaftliche Studie zur Herkunft der Perserkatze vorgestellt. Die Studie zeigt auf, dass die Perserkatze durch eine Zufallszüchtung aus russischen Hauskatzen entstanden ist.

Perserkatzen Zucht und Preise

Im Laufe des 20. Jahrhunderts kam vor allem in den USA der Trend auf, die Nase immer kürzer und den Körper immer gedrungener zu züchten. In Europa ging der Trend der Züchtung in eine ähnliche Richtung. Das Herauszüchten extremer Merkmale führte zu gesundheitlichen Problemen bei den Tieren. Die verschiedenen Zuchtverbände sind sich bis heute nicht ganz einig, welche Merkmale eine optimale Perserkatze ausmachen. In den verschiedenen Ländern gibt es daher bei dieser Katzenrasse recht unterschiedliche Rassestandards.
Durch die hohe Nachfrage nach der Katzenrasse wurde lange Zeit ohne Rücksicht auf Gesundheit und Vitalität der Katzen gekreuzt.
Mittlerweile haben die Katzenvereine und viele gewissenhafte Züchter diesen Trend der Massenzüchtung aufgehalten, wodurch in der Regel nur noch gesunde Tiere für die Zucht verwendet werden.
Beim Kauf einer Perserkatze sollten Sie darauf achten, dass sie negativ auf PKD (erbliche Nierenzystenerkrankung) getestet wurde. Üblicherweise erhalten Sie zu jedem Kätzchen ein Gesundheitszeugnis der Elterntiere sowie der Babykatze selbst. Fordern Sie auf jeden Fall eines an und fragen Sie nach.
Wenn Sie sich für eine Perserkatze interessieren, müssen Sie mit einem Preis zwischen 500 € und 700 € für Ihr Perser Kätzchen rechnen.

Weiterführende Links

Weiterführende Informationen
http://www.einfachtierisch.de/katzen/katzenkauf/perserkatze-ein-ruhiger-aber-starker-charakter-id70391/
http://www.tierfreund.de/perserkatze/
http://magazin.deine-tierwelt.de/perserkatze/
http://www.katzenkitten.com/katzenrassen/perserkatze/
https://de.wikipedia.org/wiki/Perserkatze

Perserkatzen- Züchter:
http://www.misza-szatine.com/
http://www.jesscorcats.at/
http://www.spindelebencats.com/
http://www.hellowiencats.at/
http://www.perser-von-der-waldaist.at/

Gesamterscheinung

Große Katze mit gedrungenem Körper, breiter Brust und massivem, breitem Rücken. Der Kopf ist rund, massiv mit deutlichem Stop, starkem Kinn, breitem, kräftigem Kiefer und kurzer Nase. Groß, rund und weit auseinander stehend sollen die Augen ausdrucksvoll leuchten. Kurze, dicke, kräftige Beine mit großen, runden Pfoten, die Haarbüschel zwischen den Zehen haben müssen, runden das Gesamtbild ab. Die Perserkatze ist am ganzen Körper lang, dicht, fein und seidig behaart. Viele Farben sind anerkannt, und es kommen immer wieder neue hinzu.

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