Gute Nacht! Katzen und ihre Schlafplätze

Wer eine Katze pflegt, weiß: Der richtige Schlafplatz ist für Katzen oft schwer zu finden. Dabei ist ein gutes Schlafgefühl für Katzen äußerst wichtig – kein Wunder: Sie verbringen, je nach Alter und Temperament, mindestens zwölf bis achtzehn Stunden täglich dösend und schlafend. Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, wie Sie den Schlafplatz Ihrer Katze optimal gestalten.

Katzen und ihr Schlafrhythmus

Auch im Katzenschlaf gibt es, wie bei uns Menschen, Tiefschlafphasen und flachen Schlaf. Der Tiefschlaf dauert sechs bis sieben Minuten. Messungen der Hirnaktivität lassen vermuten, dass auch Katzen in dieser Phase intensiv träumen. Danach folgt eine flache Schlafphase von etwa 20 Minuten. In dieser Phase wacht die Katze beim kleinsten Geräusch auf. Nach dem flachen Schlaf gähnt die Katze meist, rollt sich anders zusammen und schläft weiter. Ob Katzen nachts oder tagsüber schlafen, ist übrigens von Katze zu Katze verschieden und kann auch bei ein und demselben Tier ab und zu wechseln.

Der richtige Schlafplatz

In aller Regel wählt jede Katze ihre Ruhezonen selbst. Wichtiger als das Katzenbett ist deshalb die Umgebung. Hoch im Kurs stehen ruhige und störungsfreie Orte, die dennoch den Überblick gewähren. Passt der Platz, dann genügt eine weiche Unterlage. Manche Tiere schätzen auch höhlenartige Geborgenheit. In diesem Fall können Sie die Kuscheldecke in einem Karton platzieren oder den Schlafplatz mit einer Kuschelhöhle ausstatten. Um den Schlafplatz besonders attraktiv zu gestalten und die Katze daran zu gewöhnen, platzieren Sie dort von Zeit zu Zeit eine kleine Belohnung.

Welchen Schlafplatz eine Katze schlussendlich wählt, hängt mitunter auch von der Jahreszeit ab. An heißen Sommertagen bevorzugen Stubentiger kühle Plätze und ziehen sich in schattige Ecken oder auf kühle Fliesen zurück.
Im Winter, wenn es ohnehin schon kühl ist, sind Fensterbretter über der Heizung sowie kuschelige Plätze sehr beliebt.

Was Katzen mögen

Hunde schlafen meist bodennah, Katzen hingegen wollen den Überblick behalten: Wenn Sie eine breitere Fensterbank bieten können, wird Ihr Liebling diesen Ort wahrscheinlich alsbald für sich beanspruchen. Doch auch andere etwas erhöhte Plätze werden gern mit Beschlag belegt – natürlich sollten sie trocken und zugfrei sein und nicht direkt von der Sonne beschienen werden. Wenn Sie Ihre Katze in puncto Schlafplatz verwöhnen wollen, warten sie also am besten ab: Dort, wo es sich die Katze gemütlich macht, ist der Platz für das luxuriöse Katzenbett. So vermeiden Sie Enttäuschungen, wenn Ihr Liebling von Katzen-Designermöbeln nichts wissen will. Was die Hygiene betrifft, haben Sie es leicht: Es genügt, wenn Sie Decke oder Polster regelmäßig ausschütteln und ab und zu waschen.
Auch auf Katzenrasse und Fellart kann bei der Schlafplatzgestaltung Rücksicht genommen werden. Katzen mit feinem Fell oder Rassen wie Siamesen schätzen wärmende, kuschelige Schlafplätze besonders.

Weiche und flauschige Materialien wie Plüsch werden von Katzen bevorzugt. Die Möglichkeit, sich ein kleines Nest zu bauen und einzukuscheln wird gerne wahrgenommen. Daher kann ein Karton, ausgelegt mit einer weichen Decke, tatsächlich wesentlich interessanter sein, als ein eigenes Katzenbett mit glattem Bezug.

Ist der Schlafplatz rundum geschützt, wie zum Beispiel ein Korb, verstärkt das das Sicherheitsgefühl der Tiere. So können Sie Abstürze vermeiden, wenn im Halbschlaf ein unsicherer Positionswechsel erfolgt. Auch bieten höhlenartige Schlafplätze einen gewissen Schutz vor Übergriffen unsensibler Mitbewohner.
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