Freund oder Feind?

Die meisten Katzen kommen gut mit anderen Haustieren aus. Aber trotzdem müssen Sie einiges beachten, denn Katzen teilen ihre Mitgeschöpfe in drei Kategorien ein: andere Katzen, Beutetiere und Feinde. Wenn es also im gemeinsamen Haushalt trotzdem harmonisch zugehen soll, sollten Sie sich vorab gut informieren. Wir haben hier einige Beispiele für Sie vorbereitet:

Katze und Katze

Klappt in der Regel sehr gut. Am besten wenn die Tiere gemeinsam angeschafft werden. Aber auch Jung und Alt funktioniert. Die ältere Katze übernimmt in so einem Fall sehr schnell die Mutterrolle und fühlt sich für die kleine Katze verantwortlich. Bei Katern sieht die Sache schon anders aus: Es kann hin und wieder zu Rivalitätskämpfen kommen. Sind aber beide Kater kastriert, dürften keine Probleme entstehen. Wichtig ist, dass Sie die Katzen langsam einander gewöhnen: Denn der Geruch der fremden Katzen muss erst kennengelernt werden. Dazu trennen Sie am besten die Katzen räumlich. Die „alte“ Katze wird vielleicht erst einmal mit aufgestellten Haaren und energischem Fauchen ihre Position verteidigen, aber danach werden die beiden Tiere sich miteinander arrangieren und Freundschaft schließen.

Katze und Hund

Oft nicht einfach, denn die beiden sprechen eine andere Sprache: Ein Hund, der mit wedelndem Schwanz auf die Katze zuläuft, signalisiert Freude und Spielbereitschaft. Die Katze fühlt sich durch dieses Verhalten aber bedroht, denn eine Katze, die ihren Schwanz hin und her schwingen lässt, will damit „Halt – nicht näher kommen“ sagen. So kann es sehr schnell zu Missverständnissen kommen. Am besten funktioniert das Zusammenleben, wenn beide Tiere als Jungtiere in den Haushalt kommen. Sie wachsen miteinander auf und lernen von Anfang an, die Körpersprache des anderen besser zu deuten. Das Gute: Hunde sind aufgrund ihrer Erziehung beeinflussbar. Ist der Hund eher lebhaft, lässt man ihn erst mal an der Leine, wenn man die beiden miteinander bekannt macht. Ein ruhiger Hund wird die Annäherungsversuche eines Kätzchens gelassen hinnehmen. Worauf Sie aber trotzdem achten sollten: Es gibt Hunderassen, die als ausgesprochen katzenfreundlich gelten, wohingegen andere Hunde Katzen grundsätzlich als Beute ansehen. Informieren Sie sich am besten rechtzeitig.

Katze und Kaninchen

Eine Frage der Größe: Kleine Zwergkaninchen werden von der Katze oft als Beute betrachtet. Lassen Sie die beiden lieber nicht alleine, während das Kaninchen Freilauf hat. Bei größeren Rassen, wie zum Beispiel Zwerghasen oder richtigen Hasen sollten hingegen keine Probleme entstehen. Aber ob Ihre Katze mit dem Hasen Freundschaft schließt, hängt vom jeweiligen Temperament ab. Kaninchen sind eigentlich keine Schmusetiere, wie das bei Katzen der Fall ist. Es könnte die Annäherungsversuche der Katze deshalb schnell als aufdringlich empfinden und zubeißen oder kratzen. In den meisten Fällen jedoch kommen die Tiere gut miteinander aus.

Katze, Nager und Vögel

Kleintiere sind immer potentielle Beutetiere und sollten besser nicht mit einer erwachsenen Katze zusammen kommen – außer sie sind von klein auf aneinander gewöhnt. Denn Mäuse, Ratten, Hamster und Vögel wecken bei Katzen nun mal den Jagdinstinkt. Also sollte man immer ein wachsames Auge auf die Lieblinge haben. Und am besten in getrennten Räumen halten.
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