Tipps für ein langes Katzenleben

Symptome von Katzenkrankheiten früh erkennen

Um Ihre Katze gesund und fit zu halten, können Sie eine ganze Menge tun – zum Beispiel eine ausgewogene und artgerechte Ernährung sicherstellen, für eine anregende und saubere Umgebung sorgen – und natürlich jede Menge Streicheleinheiten Zusätzlich können Sie ganz einfach Symptome von Katzenkrankheiten früh erkennen und dafür sorgen, dass es Ihrem Liebling gut geht. Wir empfehlen dazu einen Fünf-Punkte-Katzengesundheit-Check, den wir Ihnen heute vorstellen möchten. Außerdem verraten wir Ihnen, was Sie noch für die Gesundheit Ihres Stubentigers tun können, um ihm zu einem langen Leben zu verhelfen.

Der Fünf-Punkte-Katzengesundheit-Check

Diesen Katzengesundheit-Check sollten Sie jeden Monat durchführen, um erste Symptome frühzeitig zu erkennen. Sie kennen Ihre Katze am besten und können deshalb beurteilen, was normal ist und bei welchen Unregelmäßigkeiten Sie Ihren Tierarzt zu Rate ziehen sollten.

Punkt 1: Katzenkrankheiten am Gewicht erkennen

Wiegen Sie Ihre Katze regelmäßig und überprüfen Sie, ob sich ihr Körper verändert, indem Sie sich über die Katze stellen und nach einer kleinen "Taille" hinter den Rippen suchen.

Legen Sie beide Hände auf die Rippen Ihrer Katze. Hat sie Idealgewicht, sind die Rippen fühlbar - aber sie dürfen nicht hervortreten. Überprüfen Sie, ob Ihre Katze Fettpolster im Bauchbereich hat. Im Idealfall ist nur wenig Bauchfett vorhanden.

Sollte Ihre Katze übergewichtig sein, empfehlen wir Ihnen folgende Schritte, um ihre Lebenserwartung zu erhöhen:

Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über ein Programm zur Gewichtsreduzierung. Lassen Sie sich außerdem über gesunde Katzennahrung aufklären.
Streichen Sie Leckerlis und Snacks vom Essensplan, und teilen Sie die tägliche Nahrungsration auf zwei bis vier kleine Mahlzeiten auf..
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze ausreichend Bewegung hat. Fangen Sie langsam mit kurzen, aktiven Spiel-Phasen an und steigern Sie diese nach und nach.

Punkt 2: Katzenkrankheiten am Fell erkennen

Das Fell Ihres Stubentigers kann ganz leicht zwischen ein paar Streicheleinheiten kontrolliert werden. Hier sind die Punkte, die Sie beachten sollten:

Das Fell Ihrer Katze sollte sich von Kopf bis Schwanz gleichmäßig weich anfühlen.
Untersuchen Sie die Schwanzwurzel, den Rumpf und den Bauch nach Hinweisen auf Flöhe – also auf schwarze Krümel oder Pünktchen. Sie können Flöhe mit Spot-ons, Shampoos oder Sprays bekämpfen. Diese erhalten Sie beim Tierarzt.
Wenn Ihre Katze ein mattes oder stumpfes Fell hat, kann das viele Ursachen haben. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt darüber. Dieser wird Sie über mögliche Krankheiten des Fells aufklären.

Punkt 3: Katzenkrankheiten an Augen & Ohren checken

Um von gesunden Katzenaugen angestrahlt zu werden, ziehen Sie zur Kontrolle einfach das untere Augenlid Ihrer Katze sanft nach unten. Die Innenseite des Augenlides sollte rosa sein und das Weiße der Augen leicht glänzen – jedoch ohne Rotfärbung.

Sehen Sie außerdem nach, ob die Pupille normal groß ist, und überprüfen Sie die Reaktion der Pupille auf Licht. Im Dunkeln sollte sie groß sein, bei Lichteinfall wird sie kleiner. Überprüfen Sie zuletzt noch, ob beide Augen gleich aussehen und achten Sie auf Ausfluss, Verfärbungen oder Krusten um die Augen herum – sie könnten Anzeichen für eine Infektion sein.

Die Katzenohren sollten sauber, blass rosafarben, frei von Schmutz sein und neutral riechen. Überprüfen Sie auch das Ohrenschmalz Besonders dunkles Schmalz kann ein Hinweis auf Ohrmilben sein.

Generell gilt: Sollten Sie ungewöhnliche Veränderungen an den Augen oder Ohren Ihrer Katze entdecken, wenden Sie sich an einen Tierarzt!


Punkt 4: Katzenkrankheiten an Zähne & Zahnfleisch checken

Um die Durchblutung des Zahnfleisches Ihrer Katze zu untersuchen, ziehen Sie die Lefzen vom Zahnfleisch zurück und drücken Sie einen Finger fest auf eine Stelle über einem oberen Zahn. Wenn Sie dann Ihren Finger wegnehmen, sollte sich der weiße Fingerabdruck innerhalb von zwei Sekunden wieder rosa färben. Öffnen Sie das Maul Ihrer Katze, um sich alle Zähne anzusehen. Schauen Sie nach Zahnstein, der bräunliche Beläge bildet und zu Zahnfleischerkrankungen bis hin zum Zahnausfall führen kann.

Um Zahnstein zu vermeiden, können Sie die Zähne Ihrer Katze mit speziellen Haustierzahnbürsten und –pasten putzen. Lassen Sie die Zähne auch regelmäßig von Ihrem Tierarzt kontrollieren und bei Bedarf professionell reinigen. Um Zahnbelag zu entfernen empfehlen wir außerdem, Ihre Katze mit funktionellen Katzensnacks zu füttern, wie z.B. Whiskas® Dentabites. Der sanfte Abriebeffekt sorgt für eine schonende Reinigung der Zähne beim Kauen.


Punkt 5: Katzenkrankheiten an der Haut erkennen

Achten Sie unbedingt auch auf Hautveränderungen bei Ihrer Katze wie z.B. Krusten, Hautknoten oder Schwellungen.

Legen Sie für den Check beide Hände auf den Kopf Ihrer Katze. Streichen Sie bis unter das Kinn, dann hinter die Vorderbeine, unter die Schultern, den Rücken hinunter, über die Hüften und die Beine.

Achten Sie außerdem auf...

Zusätzlich zu dem monatlichen 5-Punkte-Katzengesundsheit-Check sollten Sie noch auf folgende Punkte achten:
  • Krallen und Ballen: Gerötete Ballen sind Anzeichen für Entzündungen. Auch Risse an Ballen oder Krallen können für Ihre Katze schmerzhaft sein. Um die Krallen zu pflegen, sollte sich Ihr Liebling öfter mit einem Kratzbaum beschäftigen.
  • Durchfall bei Katzen: Nicht nur monatlich, sondern ständig, sollten Sie auf die Verdauung Ihres Lieblings achten. Zwar hat jede Katze irgendwann einmal mit Durchfall zu kämpfen – doch kann dies ein Anzeichen für verschiedenste Krankheiten sein. Ein leichter Durchfall verschwindet nach 1-2 Tagen durch Schonkost oder Fasten. Bei länger anhaltendem Durchfall sollten Sie auf jeden Fall die Ursache klären, da Ihre Katze ernsthaft krank sein könnte. Durchfall kann die verschiedensten Auslöser haben – wie z.B. eine Infektion mit Viren, Bakterien oder Darmparasiten, falsche Ernährung, innere Erkrankungen oder auch Allergien.

Tipps für Ihren Tierarzt-Besuch

Bei einem kleinen Wehwehchen muss man nicht immer sofort zum Tierarzt laufen. Mit der Zeit werden Sie lernen, die Signale Ihrer Katze zu verstehen und Sie werden erkennen, wann eine Kontrolle durch den Tierarzt ratsam ist.

Allerdings gibt es einige Symptome, bei denen Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen sollten.
  • Wenn die Erkrankung länger andauert.
  • Wenn der Durchfall stark wässrig ist, sehr übel riecht, Blut enthält oder auffallend gefärbt ist.
  • Bei gleichzeitigem Erbrechen und Fieber.
  • Wenn die Katze eingesunkene Augen hat.
  • Wenn sie anderswertig deutlich krank wirkt oder sich nicht wie gewöhnlich verhält.

Wie Sie Ihrer Katze im Kampf gegen Krankheiten helfen können
  • Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung mit gesunder Katzenernährung. Alle Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel „So schmeckt’s: Katzen richtig füttern“
  • Halten Sie Liegeflächen und Katzenklos so sauber wie möglich und helfen Sie Ihrer Katze auch sonst, sich wohl zu fühlen. Was Sie dazu wissen müssen, finden Sie in unserem Ratgeber „Hygiene im Haushalt“
  • Gehen Sie rechtzeitig zum Tierarzt, wenn Ihre Katze deutliche Anzeichen von Krankheiten zeigt (wie oben beschrieben).
  • Bringen Sie außerdem in Erfahrung, was „normal“ für Ihre Katze und ihre Rasse ist. So können Sie jede Auffälligkeiten viel leichter erkennen – und helfen entscheidend mithelfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen!

All unsere Tipps sollen Ihnen helfen, Ihrer Katze ein langes, und vor allem gesundes Leben zu ermöglichen. Genießenj Sie die geinsame Zeit mit Ihrem Stubentiger!
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