Seniorenkatzen

TIPPS FÜR KATZEN AB 7 JAHREN

Einer Katze sieht man ihr Alter nicht unbedingt an. Und doch verändert sich ab etwa sieben Jahren so einiges im Katzenleben – allerdings ganz langsam. Denn genau so altern Katzen: So schnell sie erwachsen werden – nach einem Jahr sind sie ausgewachsen und geschlechtsreif – so bedächtig gehen sie den Rest ihres Lebens an. Zwischen zwei und sieben Jahren sind sie im besten Erwachsenenalter und ab dem 7. Lebensjahr nimmt ihre Vitalität nach und nach ab. Eine 10-jährige Katze ist etwa 60 Menschenjahre alt, eine 20-jährige etwa 95. Sie sehen also: Die einfache Rechnung „ein Katzenjahr = sieben Menschenjahre“ stimmt nicht ganz.

Ihre Katze ist so alt, wie sie sich fühlt

Wie auch bei Menschen gibt es kein fixes Alter, das als „alt“ gilt. Acht Jahre ist ein Durchschnittswert, ab dem sich der Körper und das Verhalten der meisten Katzen Schritt für Schritt ändern: Sie schlafen noch lieber, werden gemütlicher und mögen keine Veränderungen mehr – außer bei der Ernährung.

Die richtige Ernährung

Bei der Ernährung ist eine Umstellung auf Seniorprodukte, wie zum Beispiel Whiskas® 7+ , unbedingt nötig, denn nur so können Sie Fettleibigkeit und Krankheiten vorbeugen. Ältere Katzen bewegen sich weniger, ihr Stoffwechsel verlangsamt sich und auch die Hormonproduktion lässt nach. Dadurch sinkt ihr Energiebedarf um etwa 20 %, der Protein- und Vitaminbedarf steigt hingegen um 100 %. „Seniorkatzen“ brauchen also höherwertiges Futter und sollten viel trinken, denn das ist die beste Vorbeugung gegen Verstopfung und Nierenprobleme. Diese Futterumstellung trägt übrigens einen großen Teil dazu bei, dass es heute keine Seltenheit mehr ist, wenn Katzen 18 Jahre und älter werden.

Verändertes Verhalten bei älteren Katzen

Wenn Katzen in die Jahre kommen, sind sie nicht mehr so bewegungsfreudig wie früher und selbst das Aufstehen macht ihnen häufig Mühe. Durch die eingeschränkte Gelenkigkeit fällt ihnen das Putzen der hinteren Fellpartien schwerer und sie sind zunehmend auf menschliche Unterstützung bei der Fell- und Krallenpflege angewiesen. Weil auch das Ruhe- und Schlafbedürfnis mit dem Alter zunimmt, sollten Sie Ihrem Stubentiger einen kuscheligen Rückzugsort schaffen. Und wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Katze auf Störungen während einer Ruhephase launisch reagiert – auch das gehört zum Altern dazu!

Verspielt wie ein Kätzchen – auch im Pensionsalter

Natürlich sind nicht alle Katzen gleich – manche toben auch noch im Seniorenalter quer durch die Wohnung und nehmen es ohne weiteres mit ihren jüngeren Artgenossen auf. Oft ist es nicht der Spieltrieb der Katze, der mit der Zeit nachlässt, sondern der des Besitzers. Dabei lassen sich reife Katzen genauso wie kleine Kätzchen mit ihrem Lieblingsspielzeug zum Spielen animieren: Spielmäuse und -angeln sind für jedes Alter geeignet, weil das Hangeln danach nicht so anstrengend ist wie zum Beispiel das Verfolgen eines Balles. Versuchen Sie es – ein paar Spieleinheiten zwischendurch halten Ihre Katze jung!

So beugen Sie Krankheiten vor

Aber nicht nur mit dem richtigen Futter und ein paar Spieleinheiten helfen Sie Ihrer Katze, fit zu bleiben. Besonders wichtig sind auch regelmäßige Besuche beim Tierarzt. Ältere Katzen sind anfälliger für Herz- und Tumorerkrankungen, die oft erst erkannt werden, wenn es zu spät ist, bei einer frühen Diagnose aber gut therapierbar wären. Auch chronische Erkrankungen, wie Niereninsuffizienz, können in einem frühen Stadium effektiver behandelt werden.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen – zumindest einmal im Jahr – sind daher Pflicht. Bei diesen Terminen sollte der Tierarzt auch die Zähne Ihrer Katze genau untersuchen. Das ist besonders wichtig, da Zahnstein, Entzündungen des Zahnfleischs und kaputte Zähne mit zunehmendem Alter häufiger auftreten, gefährlich werden können und sehr schmerzhaft sind. Ihre Katze lässt sich davon übrigens häufig nichts anmerken: Auch wenn sie ganz normal frisst, kann sie Zahnprobleme haben.

So unterstützen Sie Ihre Katze

Was Ihre Katze früher genossen hat, bereitet ihr jetzt vielleicht Schwierigkeiten. Beobachten Sie Ihren Liebling deshalb genau und treffen Sie, falls notwendig, entsprechende Maßnahmen.
  • Wenn Ihre Katze nicht mehr so gern springt oder lange überlegt, bis sie es tut, sorgen Sie dafür, dass sie ihre Lieblingsplätze leicht erreicht. Dazu müssen Sie den Kratzbaum nicht gleich abbauen – ein Steg nach oben aus einem weichen Holz hilft auch.
  • Wenn Ihre Katze ihre Toilette öfter „nicht findet“, seien Sie nicht besorgt. Älteren Katzen passiert das häufiger, was auch daran liegen kann, dass die Katzentoilette nicht leicht genug erreichbar ist. Entfernen sie also jegliche Hindernisse.
  • Wird das Fell Ihrer Katze stumpfer und struppiger, so liegt dies daran, dass ältere Katzen ihr Fell nicht mehr so intensiv pflegen. Ein paar Bürstenstriche jeden Tag und Haferflocken über dem Futter sorgen dafür, dass das Fell wieder schön glänzend wird.
  • Wie oben bereits erwähnt, sollten Sie Ihren Liebling auch bei der Fell- und Krallenpflege regelmäßig unterstützen.

Denken Sie immer daran, dass Älterwerden keine Krankheit ist – es begünstigt nur die Entstehung gesundheitlicher Probleme. Doch mit aufmerksamer und liebevoller Pflege können Sie genau diesen vorbeugen!
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