Schnurrende Heiler

Schnurren ist gesund

Um die heilenden Kräfte des Schnurrens zu aktivieren, müssen Sie nicht selbst damit beginnen – es reicht schon, wenn Sie eine Katze zu Hause haben. Denn Samtpfoten haben eine unglaubliche Wirkung auf uns Menschen – sie beruhigen uns, helfen uns, Stress abzubauen und fördern sogar die Knochenheilung.

Die Katze als Therapeutin

Katzen nehmen uns genau so, wie wir sind. Wir müssen uns nicht verstellen und können ihnen frei von der Seele weg all unsere Sorgen und Ängste anvertrauen – sie spüren sogar, wenn es uns nicht gut geht und reagieren entsprechend. Dann suchen sie unsere Nähe und zeigen, dass sie für uns da sind. Aber nicht nur die Kuschelmomente geben uns Menschen viel Kraft, auch das Spielen mit Katzen fördert den Stressabbau. Denn dabei werden Endorphine ausgeschüttet, die das Schmerzempfinden verringern und gleichzeitig die Nerven beruhigen. Nur autogenes Training und progressive Muskelentspannung erzielen ebenso gute Entspannungsergebnisse. Kein Wunder also, dass Katzen auch bei bestimmten Therapieformen zum Einsatz kommen:

Regina Lessenthin arbeitet seit Jahren mit Katzen. In ihrer Praxis behandelt sie Patienten, die eine Traumatisierung durch körperlichen Missbrauch erlebt haben und Probleme mit körperlicher Nähe haben. Die Katzen gehen auf die Patienten zu und bieten ihnen ohne Hintergedanken Nähe an. So entsteht ein vertrauensvoller Umgang miteinander und diese Erfahrung gibt Mut, körperliche Nähe auch in anderen Situationen wieder zuzulassen.
In der Kinderklinik Great Ormond Street in London werden die kleinen Patienten jede Woche von Katzen besucht. Sie helfen ihnen, Depressionen während eines langen Krankenhausaufenthalts und unangenehmer Behandlungen zu überwinden.
In vielen Seniorenheimen haben auch Katzen Zutritt – aus gutem Grund: In einer kanadischen Studie mit über 1.000 Patienten fand Dr. Parminda Raina heraus, dass älteren Menschen, die ein Haustier besitzen, die täglichen Erledigungen leichter fallen. Außerdem waren ihre Gesundheitsausgaben geringer als die von Patienten ohne Haustier.
Ganz allgemein kann man sagen, dass Katzen für Kinder und ältere Menschen besonders wichtig sind. Kinder lernen durch den Umgang mit einem Tier Verantwortung zu übernehmen und entwickeln Pflichtbewusstsein und Fürsorglichkeit. Außerdem ist dann immer jemand zum Spielen und Reden da – ein Haustier hat weder Job noch wichtige Verabredungen. Und das ist natürlich auch für ältere Menschen wichtig: Man hat das Gefühl gebraucht zu werden und immer einen Freund an der Seite zu haben.

Die Katze als Medizinerin

Katzen tun nicht nur unserer Seele gut, sie sind auch gut für den Körper: So sinkt zum Beispiel das Herzinfarktrisiko um 40 %, wenn man ein Haustier besitzt. Aber auch Schlafstörungen und Kopfschmerzen treten seltener auf. Das liegt daran, dass Katzen den menschlichen Kreislauf stabilisieren: Allein durch ihre Anwesenheit beruhigt sich der Blutdruck wirkungsvoller als durch Medikamente. Auch Kinder sind im Allgemeinen gesünder, wenn sie von einem Haustier umgeben sind: June McNicholas von der University of Warwick in Coventry hat herausgefunden, dass Kinder mit Haustier ein besseres Immunsystem besitzen und seltener krank werden.

Besonders faszinierend ist auch die Tatsache, dass durch Schnurren Knochen besser wieder zusammenwachsen. Das Schnurren einer Katze bewegt sich im Frequenzbereich von 27 bis 44 Hertz – Knochen, die Vibrationen in einem Frequenzbereich von 20 bis 50 Hertz ausgesetzt werden, heilen wesentlich schneller und weisen eine höhere Festigkeit und Stabilität auf.

Katzen sind also nicht nur die besten, sondern auch die gesündesten Freunde, die der Mensch haben kann.

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