Hygiene im Katzenhaushalt

Das 1x1 der Katzen-Hygiene

Katzen-Hygiene: Ein angeborener Instinkt

Der Putzinstinkt ist kleinen Katzen zwar angeboren, trotzdem gehen sie in ihren ersten Lebenswochen durch die strenge Putzschule der Katzenmutter. Bereits nach sechs Wochen sorgen die Kleinen dann selbst für ihre Sauberkeit. Und das nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch: Über 3 1/2 Stunden verbringen sie täglich mit der Fellpflege. Dabei regt die raue Zunge auch die Sekretion der Talgdrüsen an, sodass ihr Fell imprägniert und vor Wasser geschützt wird. Wenn Katzen sich putzen, sieht das also nicht nur im wahrsten Sinne putzig aus, es ist auch recht praktisch und wichtig für die Hygiene.

Tipps für eine saubere und gepflegte Katze
Das wohl wichtigste Thema bei der Katzen-Hygiene ist die Benützung der Katzentoilette. Junge Kätzchen lernen sie indem sie ihre Mama beobachten und imitieren. Wahrscheinlich ist die Katze also bereits stubenrein, wenn sie zu Ihnen nach Hause kommt. Falls das nicht der Fall ist, genügt eine einfache Einschulung, um Ihren Tiger zu einem Stubentiger zu erziehen. Mit diesen Tipps klappt es garantiert, denn Sie werden sehen: Katzen lernen unheimlich schnell.

1. Hygiene-Tipp: Achten Sie auf eine schnelle Eingewöhnung

Machen Sie Ihre junge oder neue Katze schnell mit ihrem Örtchen bekannt. Junge Katzen wollen fast immer dann die Toilette benutzen, wenn sie aufwachen oder kurz nachdem sie gegessen haben. Am besten Sie setzen das Kätzchen gleich nach dem Aufwachen und kurz vor dem Zubettgehen in die Toilette. Nicht vergessen: Belohnen und loben Sie das Kätzchen, wenn es alles richtig gemacht hat.

2. Hygiene-Tipp: Wählen Sie den richtigen Ort aus

Katzen mögen keine Zuschauer, wenn sie ihr Geschäft machen – da sind sie dem Menschen sehr ähnlich. Suchen Sie also ein ruhiges und angenehmes Plätzchen für die Katzentoilette aus, das für die Katze leicht erreichbar ist. Platzieren Sie die Toilette nicht in der Nähe der Futternäpfe – keine Katze will sich dort erleichtern, wo sie frisst. Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Stubentiger die Katzentoilette einfach und jederzeit erreichen kann.

3. Hygiene-Tipp: Lernen Sie die Körpersprache kennen

So merken Sie, dass Ihre Samtpfote „muss“: Sie fängt an zu schnuppern, kratzen und zappelt unruhig herum. Zeigen Sie dem Kätzchen ruhig den Weg und bestrafen Sie es auf keinen Fall. Falls doch mal was auf dem Teppich landet: Säubern Sie die Stelle rasch, denn der Geruch könnte die Katze dazu veranlassen, sich wiederholt dort zu erleichtern. Benutzen Sie keine Reinigungsprodukte, die Ammoniak enthalten, denn der Geruch könnte die Katze an Urin erinnern.

4. Hygiene-Tipp: Wählen Sie die richtige Katzentoilette

Wenn das Kätzchen jung ist, sollten die Seitenwände der Katzentoilette nicht ganz so hoch sein, damit es bequem hineinsteigen kann. Bei älteren Katzen sind wiederum höhere Wände zu empfehlen. So vermeiden Sie, dass die Streu hinausgescharrt wird. Toiletten mit einem kleinen Aufsatzrand verhindern, dass Streu vom Stubentiger aus der Toilette befördert wird.

Gehört Ihre Katze aber zu der Sorte, die gerne das Kistchen umgraben, könnte eine Aufsatzhaube von Vorteil sein. Der Nachteil: Der Geruch wird durch den Aufsatz gespeichert und dies kann für empfindliche Katzennasen schnell unangenehm werden. Ihre Katze wird Ihnen auf natürliche Weise mitteilen, welche Katzentoilette sie bevorzugt. Achten Sie einfach auf ihr Verhalten.

Legen Sie eine leicht zu reinigende Unterlage unter die Toilette, um den Streu aufzufangen. Damit sich Ihre Katze auch richtig wohlfühlt, sollte die Katzentoilette mindestens 40 x 50 cm groß sein.

5. Hygiene-Tipp: Die ideale Katzenstreu finden

Es gibt verschiedene Sorten handelsüblicher Katzenstreu. Egal, welche Sie benützen, sie sollte saugfähig sein.

Einige Katzenstreuarten sind mit Duftstoffen versetzt, um den Geruch der Katzentoilette möglichst schwach zu halten. Zusätzlich haben Sie die Wahl zwischen einer klumpenden und nicht klumpenden Streu. Die nicht klumpende Hygienestreu aus Mineralkörnchen saugt Flüssigkeit sehr schnell auf und schließt diese sicher ein. So bleibt die Katzentoilette garantiert sauber und hygienisch.

Gewechselt sollte die Streu werden, sobald sie keinen Urin mehr aufnehmen kann oder sie zu riechen beginnt.

Klumpende Katzenstreu besteht aus feinen Tonkörnchen, diese nehmen ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Flüssigkeit auf und bilden sofort feste kleine Klumpen, die sich leicht entfernen lassen. Dadurch ist sie besonders ergiebig.

Sie sind sich nicht ganz sicher, welche Katzenstreu die Richtige für Ihre Katze ist? Machen Sie gleich den CATSAN® Katzenstreu-Test.

6. Hygiene-Tipp: Achten sie auf Sauberkeit

Wichtig für Sie: Halten Sie die Toiletten sauber, denn Katzen mögen keine schmutzigen Toiletten. Entfernen Sie deshalb benutzte Streu mindestens einmal am Tag. Sie können die Katzentoilette natürlich auch desinfizieren. Aber achten Sie darauf, welches Desinfektionsmittel Sie benützen: Es darf kein Phenol enthalten, da dieser Stoff für Katzen hochgiftig ist. Andere scharfe Desinfektionsmittel können für die Katze so unangenehm riechen, dass sie lieber einen anderen Ort wählt.

7. Hygiene-Tipp: Helfen Sie bei der Katzenwäsche

Generell pflegen sich Katzen ganz allein, aber sie lassen sich ab und zu gern ein wenig helfen: Mit Staubkamm und Bürste kann der Mensch ihnen bei der Fellpflege assistieren. Langhaarkatzen sollten Sie täglich bürsten, damit das Fell nicht verfilzt, die feine Unterwolle keine Kletten bildet und sie beim Putzen nicht zu viele Haare verschlucken. Im Übrigen genießen es Katzen sehr, gebürstet zu werden.

Katzenaugen und -ohren sind empfindlich. Vertrauen Sie daher bei der Reinigung der Ohren auf Ihren Tierarzt. Der „Schlaf“ in den Augen sollte ab und zu mit einem feuchten Tuch aus den Augenwinkeln gewischt werden.

8. Hygiene-Tipp: Reinigen Sie Näpfe & Schlafplatz

Katzen fressen nur von sauberen „Tellern“. Wenn eine Katze meint, ihr Napf ist noch schmutzig, kann sie unter Umständen sogar die Nahrungsaufnahme verweigern. Spülen Sie das Katzengeschirr also regelmäßig mit klarem Wasser – aber nie zusammen mit dem Familiengeschirr.

Für den Schlafplatz, den sich die Katze normalerweise selbst aussucht, gibt es keine strengen Regeln: Ab und zu ausschütteln und regelmäßiges Waschen der Decken und Polster reicht.
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