Das Fell ist der Fingerabdruck einer Katze.

Und an ihrem Fell können Sie es erkennen – es gibt so viele unterschiedliche Fellmuster und -Arten wie Katzen, nur der Fellaufbau ist bei allen Katzen im Wesentlichen gleich:

Die Unterwolle

Das sind die sehr dünnen und kurzen Haare direkt über der Haut. Wie eine Isolationsschicht helfen sie der Katze, die Körperwärme zu halten. Einige Rassekatzen sind so gezüchtet, dass sie kaum Unterwolle haben – in freier Wildbahn würden sie erfrieren.

Die Grannenhaare

Auch sie dienen dem Schutz vor Hitze oder Kälte und dabei hilft ihnen ein besonderes Sekret. Denn diese längeren, härteren Haare stehen mit Drüsen in Verbindung, die beim Putzen angeregt werden.

Die Deckhaare

Sie sind das Fell, das jeder sieht und auf dem die verschiedenen Zeichnungen sichtbar sind. Diese Haare sind die längsten und schützen die darunter liegenden Fellschichten vor Umwelteinflüssen wie zum Beispiel Nässe.

Die Tasthaare

Sie sind der kleinste Teil des Katzenfells, aber trotzdem unverzichtbar: Mit Hilfe ihrer durchschnittlich 24 Tasthaare kann sich eine Katze orientieren, Abstände „messen“ und im Dunkeln zielsicher jagen. Die Schnurrhaare rund ums Katzenmäulchen sind die markantesten Tasthaare, sie wachsen aber auch am Kinn, über den Augen und an den Gelenken, im Bereich des Unterarms.

So viel Fell muss gepflegt werden.

Katzen verbringen täglich viel Zeit damit, ihr Fell zu putzen – und dabei geht es nicht immer um Sauberkeit. Bei der Fellpflege nehmen Katzen Vitamin D auf, das sich durch Sonneneinstrahlung auf den Deckhaaren bildet. Außerdem putzen sie sich auch aus Verlegenheit – wenn sie mit einer Situation überfordert sind – oder aus Freundschaft: Leben zwei Katzen zusammen, vertiefen sie ihre Beziehung durch gegenseitiges Putzen.
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