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Siamkatze

Siamkatze

Geschichte

Merkmale Der Siamkatze

Größe Mittel
Gewicht 3-5 kg
Körperbau schlank und geschmeidig, trotz muskulösem Körperbau, wirkt sehr elegant
Lebenserwartung 15 bis 20 Jahre
Farbe Seal Point, Blue Point, Chocolate Point, Lilac Point
Haarart Kurzhaar
Herkunftsland Thailand / Großbritannien
Charakter lebhaft, eifersüchtig, leidenschaftlich, eigenwillig, verschmust, sehr sensibel und anhänglich
Haltung/Pflege Sie jagen, klettern und verstecken sich gerne, hohe Kratzbäume und Kuschelhöhlen sind dringend notwendig, wenig Pflegeaufwand, gelegentliches Bürsten
Ernährung ist sehr wählerisch
Preis Ab 600 Euro

Herkunft der SiamKatze

Die Siamkatze, auch Siamese oder Siam genannt, gehört zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Rassekatzen. Sie zählt neben der Perserkatze zu den ältesten Katzenrassen der Welt. Ursprünglich stammt sie – wie ihr Name erahnen lässt – aus dem alten Siam, dem heutigen Thailand. Sie galt bei den Priestern ursprünglich als heilige Tempelkatze. Übersetzt bedeutet ihr Name Monddiamant. Über englische Diplomaten gelang sie Ende des 19. Jahrhunderts nach Großbritannien und wurde von dort an professionell gezüchtet.

Aussehen Der SiamKatze

Die Siamkatze ist von mittlerer Größe und wirkt aufgrund ihrer schlanken und muskulösen Erscheinung sehr elegant. Die weiblichen Katzen sind zwischen drei und vier Kilo schwer, während die männlichen Tiere ein Gewicht von vier bis fünf Kilo erreichen. Siamkatzen können sehr alt werden – 18 oder 20 Jahre sind keine Seltenheit. Das Durchschnittsalter eines Siamesen beträgt jedoch 15 Jahre.

Siamkatzen gehören zu den Point-Katzenrassen. Diese zeichnen sich durch ein weißes Fell mit dunklen Stellen an Ohren, Schwanz und Pfoten sowie im Gesicht aus. Neben der typischen Pointierung sind vor allem ihr langer dünner Schwanz und ihre ovalen Pfoten auffällig. Die Kopfform ist je nach jüngerer bzw. ursprünglicher Züchtung keilförmig bis leicht rundlich. Die großen stehenden Ohren und die weit auseinanderliegenden mandelförmigen Augen und die lange Nase prägen ihr Aussehen.

Siamesen gibt es in über hundert verschiedenen Farb- und Musterausprägungen. Die vier klassischen Farben werden durch Seal-Point, Blue-Point, Chocolate-Point und Lilac-Point definiert. Siamkatzen sind Teil-Albinos – deswegen ist ihr Fell weiß und die Augen sind strahlend blau. Die eigentliche Fellfarbe, die sogenannten Points, sind am weitesten vom Herzen entfernt. Das Fell wird mit zunehmendem Alter immer dunkler. Je jünger die Katze umso heller die Fellfarbe. Siam Kitten sind deshalb anfangs meist reinweiß. Die Ausprägung der Points ist erst mit etwa einem Jahr abgeschlossen.

Siamesen: Charakter und Wesen

Das Wesen einer Siamkatze zeichnet sich durch seine Willensstärke und Durchsetzungskraft aus. Darüber hinaus gelten Siamkatzen als hochintelligent, aber auch als sehr menschenbezogen, sensibel und anhänglich. Diese Katzenrasse ist überaus temperamentvoll und möchte beschäftigt werden. Eine Siamkatze kann eifersüchtig und leidenschaftlich sein, während sie gleichzeitig extrem verschmust ist. Sie will regelmäßig gekrault und verwöhnt werden und sucht ständig Körperkontakt. Als Belohnung verwöhnt die Siamkatze ihre Besitzer mit großen Schnurrkonzerten.

Ob jagen, klettern oder verstecken – eine Siam liebt jede Möglichkeit, ihren Spieltrieb auszuleben. Ihr Verlangen nach Spiel und Spannung hält ein Leben lang an. Etwas Geduld ist jedoch erforderlich, bis sie sich an Tabuzonen gewöhnt hat. Aber keine Angst: Die Siamkatze liebt ihre Ruhezeiten und ist nicht den ganzen Tag durchgehend aktiv.

Siamesen zählen zu den kommunikativsten Katzenrassen, zudem haben sie im Gegensatz zu vielen anderen Artgenossen, wie der Norwegischen Waldkatze, eine sehr laute Stimme. Neben der Maine Coon gilt die Siam als der „Hund unter den Katzen“, was auf ihre Anhänglichkeit und Lernbereitschaft zurückzuführen ist. Deswegen lässt sie sich auch gerne an der Leine ausführen.

Da Siamkatzen sehr anhänglich sind, kann es zu Problemen kommen, wenn man in den Urlaub fahren will. Umzüge und örtliche Umstellungen sind jedoch unproblematisch, da sich die Anhänglichkeit auf den Zweibeiner an ihrer Seite beschränkt. Aber Achtung: Eine Siamkatze ist keine Katze für Neulinge. Die Mischung aus Neugierde und Forderung von Aufmerksamkeit ist oft nur etwas für geübte Tierliebhaber.

Haltung und Pflege einer Siam

Das Sozialverhalten der Siamkatze ist sehr ausgeprägt. Mitunter ist der Grund dafür auch die hohe Wurfgröße von vier bis sechs Kätzchen. Siamesen pflegen ein intensives Gruppenleben, denn gegenseitige Körperpflege, Spielereien in der Gruppe und ein gemeinsames Großziehen von Jungtieren gehören einfach dazu. Daher sollten Siamkatzen auf keinen Fall alleine, sondern immer mindestens zu zweit gehalten werden.
Aufgrund ihrer charakterlichen Eigenschaften wird sie auch in der tiergestützten Therapie für behinderte Menschen eingesetzt. Vor allem bei hyperaktiven Kindern wird der Einsatz als Therapiekatze, die sogenannte Felinaltherapie, gefördert.

Bei der Haltung einer Siamkatze ist die Gewährung eines gewissen Freilaufs wichtig. Die Siamkatze gilt als Frischluftliebhaberin und benötigt mindestens einen umzäunten Balkon, Freigänge an der Leine oder im besten Fall ein großes Gehege. Allerdings ist sie keine Winterkatze. Kälte und Nässe verträgt diese Rasse gar nicht und sie muss auch stets Zugang zu einem warmen und trockenen Platz haben. Wenn sie doch einmal ein Schauer erwischt, sollte sie auf jeden Fall getrocknet werden.

Die Ernährung der Siamkatze unterscheidet sich nicht von anderen Katzenrassen. Sie kann aber sehr wählerisch sein. Hier gilt der Grundsatz, dass der Hunger oft der beste Koch ist. Aufgrund ihres Dickkopfes und ihrer Beharrlichkeit kann es aber durchaus vorkommen, dass Sie mit der richtigen Futterwahl ein wenig Geduld an den Tag legen müssen. Zusätzlich sollte stets auf eine ausreichende Wasseraufnahme geachtet werden, da Siamesen meist eher trinkfaul sind.

Ihr Fell ist kurz und weich und aufgrund eines beinahe fehlenden Unterfells pflegeleicht. Deswegen reicht gelegentliches Bürsten völlig aus. Durch das Zugeben von Hefetabletten oder Taurin im Futter wird das Fell Ihrer Siam Katze noch seidiger.

Siamkatze: Zucht und Preis

Ob es sich bei Siamkatzen um eine Vermischung von frei lebenden Wildkatzen mit Hauskatzen handelt, ist nicht bekannt. Die Hypothese lautet, dass arabische und indische Seefahrer Katzen aus dem Mittelmeerraum nach Asien gebracht haben und die Siamkatze daher ihre schlanke Statur hat. Durch die intensive Züchtung kam es in den 1980er und 1990er Jahren zu einer starken Veränderung im Aussehen der Rasse. Aufgrund dessen unterscheidet man zwischen einer modernen Zuchtform (Siamkatze) und einer traditionellen (Thaikatze).

Da alle Züchtungen auf das Katzenpaar Pho und Mia zurücklaufen, sind durch Inzucht Gendefekte entstanden. Eine mögliche Erbkrankheit ist die progressive Retinaatrophie, auch Netzhautschwund genannt. Diese führt fortschreitend zur Zerstörung der Netzhaut und somit zur Erblindung. Durch den Albinismus treten auch häufig Schielen und Augenzittern auf. Auch ein Knickschwanz kann hin und wieder vorkommen – vor allem bei der traditionellen Züchtung. Hierbei sind oft Verdickungen im Schwanz zu ertasten.

Baby Siamkatzen sind nicht so teuer wie viele Artgenossen anderer Rassekatzen. Ihr durchschnittlicher Preis bewegt sich um die 600 €.

Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Siamkatze

Züchter:
http://www.akamai-cats.at/
http://www.exoticnoblesse.at/
http://www.caesarthai.at/

Gesamterscheinung

Mittelgroße, langgestreckte, schlanke Katze, die trotz guter Bemuskelung sehr graziös und elegant wirkt. Die Schultern dürfen nicht breiter als die Hüften sein. Ebenfalls lang und schlank ist der Hals. Der mittelgroße Kopf steht in guter Proportion zum Körper, er ist keilförmig mit geraden Linien, d.h., eventuell auftretende störende Einbuchtungen an den Schnurrhaarkissen sind Fehler. Groß, breit am Ansatz, verlängern die zugespitzten Ohren die Linien des Keils. Die mittelgroßen, mandelförmigen Augen sind leicht schräg gestellt und leuchten in reinem, klarem Blau. Lang und fein, in guter Proportion zum Körper, stehen die Beine auf kleinen, ovalen Pfoten. Sehr lang, auch am Ansatz dünn, ist der Schwanz peitschenartig zugespitzt. Sehr kurz, fein, glänzend, seidig und eng am Körper anliegend ist das Siamesenfell. Der Kontrast zwischen Körperfarbe und Abzeichen ist sehr deutlich. Für alle Farbschläge gilt, dass die Farbe der Abzeichen einheitlich sein muss.

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