7 Tipps, Ihre Katze frühlingsfit zu machen

SO GELINGT EIN TOLLER START IN DEN FRÜHLING: FÜR SIE UND IHRE KATZE


Die ersten warmen Sonnenstrahlen wecken auch in unseren Katzen Frühlingsgefühle. Energie und Bewegungsdrang steigen, Freigänger unternehmen wieder längere Streifzüge, und Wohnungskatzen suchen sich ein sonniges Lieblingsplätzchen. Wir haben für Sie einige wichtige Tipps zusammengestellt, damit Ihre Samtpfote die warme Jahreszeit gesund und gefahrlos genießen kann.

1. BÜRSTEN SIE DAS WINTERFELL WEG.

Draußen wird’s warm. Wer braucht da noch einen Wintermantel? Zweimal jährlich wechseln Katzen ihr Fell – im Frühjahr und im Herbst. Gesteuert wird der saisonale Fellwechsel durch steigende bzw. sinkende Temperaturen und die Tageslichtlänge. Im Frühling wird das dichtere und wärmere Winterfell abgeworfen. Während sich mancher Tierhalter an den umherfliegenden Haaren stört, kann der Wechsel insbesondere für langhaarige Katzen problematisch sein. Helfen Sie Ihrer Katze, die Wolldecke loszuwerden, indem Sie sie regelmäßig in Wuchsrichtung der Haare – vom Kopf abwärts in Richtung des Körpers und der Beine – bürsten.

Langhaar- und Kurzhaar Katzen regelmäßig bürsten

Langhaarige Katzen brauchen die borstigen Streicheleinheiten jeden Tag, da sie übermäßig viel „Unterwolle“ bilden. Kurzhaarige Katzen sollten während des Fellwechsels alle ein bis zwei Tage gebürstet werden. Das Bürsten mit speziellen Kämmen und Bürsten entfernt nicht nur abgestorbene Haare, sondern fördert auch die Durchblutung der Haut, die den Fellwechsel beschleunigt.
Während manche Katzen die gewöhnliche Katzenbürste bevorzugen, fangen die anderen schon beim Anblick von Fellpflegehandschuhen oder Bürsten mit Kunststoffnoppen zum Schnurren an. Probieren Sie aus, was Ihrer Katze am meisten liegt!

2. FÜTTERN SIE KATZENGRAS.

Beim Putzen mit der Zunge kann Ihre Katze durch den Fellwechsel jetzt besonders viele Haare schlucken. Diese können sich dann zu Haarballen im Verdauungstrakt verdichten. Wie Sie sich vorstellen können, ist das nicht nur äußerst unangenehm, sondern kann auch zu ernsten gesundheitlichen Beschwerden führen. Durch Katzengras wird Ihre Katze die Haarballen besser los. Manche Katzen reagieren auf Grasfressen jedoch mit verstärktem Erbrechen, da die Halme die Magenschleimhaut reizen können. Bieten Sie Ihrer Katze doch als bekömmliche Alternative Whiskas® Anti-Hairball an. Die Rezeptur in den Snacks trägt dazu bei, dass die Haare besser den Verdauungstrakt passieren können und die Bildung von Haarballen reduziert wird.

3. STELLEN SIE AUF MISCHFÜTTERUNG UM.

Füttern Sie Feucht- und Trockenfutter. Trockenfutter ist gut für die Zähne und eignet sich ideal als Belohnung beim Spielen. Feuchtfutter liefert Flüssigkeit und hat weniger Kalorien. Gerade wenn die Katze wieder aktiv wird, ist es besonders wichtig, dass sie genügend Flüssigkeit bekommt. Katzen holen sich von Natur aus die benötigte Flüssigkeit größtenteils aus der Nahrung. Wird nur Trockenfutter gefüttert, trinken sie so häufig zu wenig. Feuchtfutter sorgt dafür, dass sie genügend Flüssigkeit aufnehmen.

BIETEN SIE GENÜGEND WASSER AN

Eine 4 kg schwere Katze braucht täglich etwa 180 ml Wasser, im Sommer etwas mehr. Die Whiskas® Frischebeutel bestehen – ähnlich wie Beutetiere in freier Wildbahn – zu 80% aus Wasser, die Whiskas® Trockennahrung nur zu 8%. Mit einem 100g-Frischebeutel ist also bereits die Hälfte des Flüssigkeitsbedarfs gedeckt.
Durch Mischfütterung regulieren Sie auch die tägliche Kalorienaufnahme. Wenn Ihr Stubentiger dazu genügend Bewegung bekommt, ist Übergewicht kein Thema. Weitere Infos finden Sie in unserem Artikel über Mischfütterung.

4. MACHEN SIE IHRE WOHNUNG KATZENSICHER.

Liegt Ihr Stubentiger auch so gerne in der Sonne? Dann machen Sie ihn glücklich und richten ihm ein schönes Sonnenplätzchen ein. Wenn Sie Balkon oder Terrasse haben, sollten Sie diese mit einem Gitter oder Netz sichern. Im Zoofachhandel finden Sie z. B. UV-beständige Netze für stark besonnte Stellen oder Netze mit Drahtkern, falls Ihre Katze gern am Netz knabbert. Auch Fensterbretter sind bei Wohnungskatzen sehr beliebt. Wenn Sie Ihrem Stubentiger dort ein Plätzchen einrichten wollen, achten Sie darauf, das Fenster auch mit Netz oder Gitter zu sichern.

5. LASSEN SIE ABENTEUERKATZEN CHIPPEN.

Zwar sind Sie gesetzlich nicht verpflichtet, Ihre Katze chippen zu lassen, trotzdem ist der Chip empfehlenswert. Katzeneltern, deren Samtpfote schon mal davongelaufen ist, wissen wie schlimm es ist, tagelang nach dem Ausreißer zu suchen. In manchen Fällen ist die Katze länger weg und magert dementsprechend ab – wenn das Fell dann auch noch verfilzt ist, kann es sein, dass Sie Ihre Katze kaum wiedererkennen. Der Mikrochip lässt eine sofortige Identifizierung zu. Bei Halsbändern mit Adresse und Telefonnummer ist Vorsicht geboten: Diese müssen so beschaffen sein, dass sich das Band notfalls löst, damit die Katze sich nicht strangulieren kann.
Übrigens: Zur Kastration von Katzen besteht sehr wohl eine gesetzliche Pflicht. Ausgenommen sind davon nur Katzen, die zur Zucht bestimmt sind.

6. SCHÜTZEN SIE IHRE KATZE VOR FLÖHEN, WÜRMERN UND ZECKEN.

Besonders Freigänger sind gefährdet, mit Flöhen, Würmern oder Zecken nach Hause zu kommen, aber auch Wohnungskatzen sind leider nicht 100% sicher vor unangenehmen Parasiten.

Schutz vor Flöhen

Jede Katze, ob Freigänger oder Wohnungskatze, kann Flöhe bekommen. Das ist nicht nur für die Katze lästig, sondern eventuell auch für Sie: Zwar befällt der Hundefloh fast nur Hunde. Doch der Katzenfloh ist weniger heikel, er macht auch vor Hunden und Menschen nicht halt. Erkundigen Sie sich am besten rechtzeitig, wie Sie vorbeugen können. Wenn es doch passiert, sollten Sie die Katze sofort behandeln, die Umgebung gründlich reinigen sowie Kissen und Decken täglich saugen und wöchentlich waschen.

Schutz vor Würmern

Eine Wurminfektion ist bei Wohnungskatzen eher selten, kommt aber vor – vermutlich werden die Wurmeier mit Schuhsohlen oder Blumenerde in die Wohnung getragen. Freigänger sind dagegen sehr gefährdet und sollten mindestens alle drei Monate entwurmt werden.

Schutz vor Zecken

Auch vor Zecken müssen Sie Ihren Liebling schützen, da diese Blutsauger gefährliche Krankheiten übertragen können – Ihr Tierarzt weiß mehr. Vorsicht, falls Sie auch einen Hund haben: Manche Zeckenpräparate für Hunde sind für Katzen äußerst giftig. Zeckenhalsbänder sind aufgrund der Strangulationsgefahr nicht zu empfehlen – fragen Sie am besten Ihren Tierarzt nach geeigneten Zeckenschutzmitteln.
Weitere Informationen erhalten Sie im Artikel: Zecken und Flöhe bei Katzen.

7. GEHEN SIE DEM SPIELBEDÜRFNIS IHRER KATZE NACH.

Viele Katzeneltern merken, dass Ihre Stubentiger besonders verspielt sind, wenn es draußen langsam wärmer wird. Spielen ist ein wichtiges Bedürfnis für Ihre Katze! In unserem Artikel „Spiele für Ihre Katze“ finden Sie Inspiration – von Ballspielen über Versteckspiele in Pappschachteln bis zum Jagen von Spielzeugmäusen. Als Belohnung können Sie Trockenfutterstückchen oder Whiskas® Snacks einsetzen. Außerdem ist das Spiel mit der Katze auch für den Katzenbesitzer etwas schönes – dadurch wird die Bindung zu Ihrer Katze gestärkt.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Samtpfote einen herrlichen Frühlingsbeginn!