Miau, kennst Du Katzen genau? Die Katze für Kinder erklärt!

Im Jahr 2009 startete in österreichischen Schulen eine einmalige Whiskas-Initiative zum Welttierschutztag. Schüler zwischen 8-12 Jahren entdeckten gemeinsam mit ihrem Lehrer, was Katzen so besonders macht und wie man am besten mit ihnen umgeht.

Auch Sie können Ihrem Kind die Katze erklären: Hier ein Auszug aus dem Katzenwissen, das Schülern bei der Whiskas® Initiative vorgestellt wird:

Die Katze - ein technisches Meisterwerk
Katzen sind unsere schnurrenden Freunde und gehören zu den beliebtesten Haustieren. Sie lieben es, wenn man sie streichelt oder mit ihnen spielt.
Doch weil sie Katzen sind, haben sie ihren eigenen Kopf und brauchen auch ihre Ruhe. Was Katzen so besonders macht, wie man am besten mit den kuscheligen Samtpfoten umgeht und viele Tipps rund ums Futter und die Pflege erfährt man hier kindgerecht aufbereitet.

Ein echter Rekordmeister.
Unsere Hauskatzen werden durchschnittlich 50 cm lang und sind ungefähr 4 kg schwer. Mit ihrem gelenkigen Körper können sie Rekordleistungen im Springen, Laufen, Klettern und Balancieren aufstellen. Hast du gewusst, dass Katzen Spitzengeschwindigkeiten von 50 km/h erreichen, bis zu drei Meter hoch und bis zum 15-fachen ihrer Körperlänge weit springen können? Dabei landen sie immer auf allen Vieren durch ihren Gleichgewichtssinn und weil sie ihren Schwanz als „Steuerruder“ verwenden können.

Wozu brauchen Katzen ihr Fell?
Katzen werden in Langhaar-, Halblanghaar- und Kurzhaar-Rassen eingeteilt.
Ihr Fell kann viele verschiedene Farben haben und auch getigert sein. Es schützt die Katze vor Kälte und Regen, genauso wie vor Verletzungen und wenn sie ihr Fell sträubt, wirkt sie größer und schreckt damit Feinde ab.

So fühlen sich Katzen wohl in ihrem Fell!
Streicheln tut Katzen gut. Doch denk immer daran, deinen kleinen Schmusetiger nicht gegen den Strich zu streicheln, sondern vom Köpfchen bis zum Schwanz. Der Fellpflege widmet sich die Katze bei der täglichen Katzenwäsche eigentlich selbst. Bei Langhaar-Katzen müssen wir helfen, damit das Fell nicht verfilzt. Doch auch bei allen anderen Katzenrassen sollte der Mensch mit Kamm und Bürste behilflich sein und die kuscheligen Vierbeiner in Haarwuchsrichtung bürsten. Ansonsten schluckt die Katze zu viele Haare, die sie nachher wieder herauswürgen muss. Tiere, die nicht ins Freie kommen, brauchen Katzengras, um die beim Fellsäubern verschluckten Haare wieder auszuscheiden.

Wie man eine Katze richtig hochnimmt!
Auch richtiges Hochnehmen will gelernt sein: Nimm eine Katze niemals am Nackenfell hoch, das tut ihr weh. Leg ihr besser eine Hand direkt hinter den Vorderbeinen auf die Brust, mit der anderen Hand stützt du das Hinterteil und dann kannst du sie sanft hochheben.

Was Katzen alles können!
Augen – Katzen sind eigentlich nachtaktive Jäger. Damit sie auch im Dunkeln sehen können, verstärkt eine reflektierende Schicht im Auge selbst geringe Lichtmengen. Bei völliger Finsternis sehen auch Katzen nichts.
Ohren – Das Gehör zählt zu den besten unter den Säugetieren und ist sogar empfindlicher als das von Hunden. Dadurch können Katzen auch noch das Piepsen von Mäusen hören und durch die unabhängig voneinander bewegbaren Ohrmuscheln feststellen, woher es kommt.
Nase – Der Geruchssinn ist deutlich besser als unserer, aber nicht so empfindlich wie der von Hunden. Er hilft der Katze ihre Nahrung zu prüfen und andere Lebewesen zu erkennen.
Maul – Mit ihrem Geschmackssinn können Katzen salzig, sauer und bitter unterscheiden, aber süßen Geschmack nicht wahrnehmen.

Schnurrhaare – Mit ihren sensiblen Schnurrhaaren können Katzen im Dunkeln „abmessen“ ob sie durch Engstellen durchpassen.

Wie die Katze auf den Menschen kam!
Die Urahnen der heutigen Hauskatze lebten lange vor uns Menschen vor 50 bis 60 Mio. Jahren. Unsere schnurrenden Freunde stammen von der afrikanischen Falbkatze, der indischen Steppenkatze und der kaukasischen Waldkatze ab. Schon bei den Ägyptern, zur Zeit der Pharaonen wurde die Katze als Mäusejäger, der die Erntevorräte bewacht, geschätzt und sogar als Göttin verehrt. Etwa zur selben Zeit beschützten in China und Japan die Katzen auch die Kokons der Seidenraupen und in den Tempeln alte Handschriften vor Ratten und Mäusen.
Im Mittelalter wurden die Katzen aufgrund von Aberglauben verfolgt und erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts fand die Katze durch ihre Jagdfähigkeiten und ihr verschmustes Wesen einen festen Platz in unserem Leben. Heute leben weltweit etwa 500 Mio. Hauskatzen, die zu Begleitern von uns Menschen geworden sind.

Welche Rassen gibt es?
Es gibt viele verschiedene Katzenrassen, die wir nach der Haarlänge des Fells in Langhaar, Halblanghaar, Kurzhaar und Orientalisch Kurzhaar einteilen. Zu den beliebtesten gehört die Rasse "Europäisch Kurzhaar", das ist die gewöhnliche getigerte Hauskatze, die du sicher kennst. Perserkatzen haben ein seidenweiches Fell, sind sehr ruhig und eigenwillig. Siamkatzen sind sehr schlank und haben ein helles Fell mit dunklen Abzeichen an Kopf, Beinen, Rücken und Schwanz.


Britisch Kurzhaar Katzen, wie die Whiskas® Katze, sind dicht behaart und haben einen runden Kopf. Türkisch-Van-Katzen sind gute Schwimmer. Und die Birma-Katzen wurden in ihrer Heimat als Tempelkatzen verehrt. Weitere bekannte Rassen sind Abessinier, Kartäuser und Maine Coon.

Ein Kätzchen zieht ein!
Katzen sind pflegeleicht und ziemlich anspruchslos, dennoch müssen ein paar Dinge besorgt werden:
Schlaf- und Transportkorb – ein kleiner Korb mit einer weichen, waschbaren Einlage, der sich verschließen lässt. Dann eignet er sich auch gleich für den Transport zum Tierarzt.
Futtergeschirr – Jede Katze sollte zumindest einen Wasser- und Fressnapf aus Edelstahl bekommen, die an einem ruhigen Platz stehen.


Katzen-Toilette – Im Zoofachhandel bekommst du unzerbrechliche „Katzen-Kistl“, die an einem ruhigen Ort aufgestellt und einmal täglich gereinigt werden müssen, denn Katzen sind sehr reinliche Tiere.
Spielzeug – Als Spielzeug eignet sich alles, was raschelt und sich bewegt. Oft bereiten die einfachsten Dinge das größte Vergnügen, wie ein Stück Schnur, festgebunden an einem Stock.
Kratzbaum – Katzen in Wohnungen brauchen unbedingt einen Kratzbaum, an dem sie ihre Krallen schärfen können.

Katzen sind kleine Feinschmecker!
Katzen sind Jäger und von Natur aus Fleischfresser. Sie brauchen eiweißreiches Fleisch, aber auch kleine Mengen pflanzlicher Kost. Gute Fertigprodukte sind gesund und praktisch, weil sie genau auf die kleinen Fleischtiger abgestimmt sind. Am besten fütterst du Katzen zweimal täglich, morgens und abends und achtest darauf, dass immer frisches Trinkwasser bereit steht, vor allem bei Trockenfutter.
Beachte, was dir gut schmeckt, ist für Samtpfoten ungesund: zu salzig, zu süß oder zu scharf. Das kann die Katze sogar krank machen.


Verwöhne sie lieber zwischendurch mit artgerechten Leckerbissen wie Vitamin-Tabs, speziellen Snacks gegen Zahnbelag oder gib ihr eine Schale Katzenmilch. Das ist eine spezielle Milch mit wenig Milchzucker, da normale Kuhmilch bei Katzen häufig Durchfall verursacht.