Zecken und Flöhe bei Katzen

So befreien Sie Ihren Liebling von lästigen Fellbewohnern

So befreien Sie Ihren Liebling von lästigen Fellbewohnern

Katzen, die sich viel im Freien aufhalten, sind sehr stark gefährdet, sich Parasiten wie etwa Zecken und Flöhe einzufangen. Durch die Bisse dieser kleinen Ungeziefer kann die Katze sogar schwerwiegende Krankheiten bekommen. 

 

Zecken bei der Katze entfernen

Grundsätzlich ist es ratsam, die Katze nach jedem Ausflug ins Freie auf Zecken zu untersuchen. Haben sich die kleinen Blutsauger noch nicht festgebissen, kann man sie leicht aus dem Fell entfernen. Wurde Ihre Katze bereits von einer Zecke gebissen, sollten Sie diese entfernen. Am besten eignet sich dazu eine spezielle Zeckenzange. Mit dieser Zange muss der Parasit möglichst weit unten, also nah an der Haut der Katze, eingeklemmt werden. Durch ein leichtes Drehen nach links und rechts wird die Verankerung der Zecke gelockert.  Nun kann die Zecke vorsichtig senkrecht herausgezogen werden.  Treten Veränderungen auf der Haut Ihrer Katze auf – wie etwa Rötungen oder Schwellungen – sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Ein Zeckenbiss kann nämlich auch Infektionskrankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose übertragen. Halsbänder oder Spot-on-Präparate können Ihre Katze vor einem Zeckenbefall schützen.

Flöhe bei der Katze erkennen

Flöhe sind für Ihre Katze eine besonders lästige Plage. Hat sich Ihr Stubentiger erst einmal diese kleinen Parasiten eingefangen, vermehren sie sich schnell. Bis zu 30 Eier legen Flöhe pro Tag. Daher ist es besonders wichtig Flohbefall bei Ihrer Katze schnell zu entdecken. Achten Sie darauf, ob sich Ihre Katze übermäßig viel kratzt. Es gibt auch einen einfach Test um herauszufinden, ob Ihr Stubentiger von Flöhen befallen ist: Kämmen Sie das Fell Ihrer Samtpfote mit einem feinen Kamm – spezielle Flohkämme gibt es beim Tierarzt oder im Zoofachhandel zu kaufen. Anschließend klopfen Sie den Kamm auf ein Taschentuch. Fallen kleine schwarze Körnchen auf die Zellstoffunterlage, die sich beim Anfeuchten rötlich verfärben hat ihre Katze Flöhe. Diese Flecken resultieren aus dem unverdauten Blut des Flohkots, den die Parasiten im Fell Ihrer Katze hinterlassen haben. 

So bekämpfen Sie die Flöhe

Ist Ihre Katze von Flöhen befallen, machen Sie sich am besten auf den Weg zum Tierarzt. Dort erhalten Sie ein Spot-On Präparat– ein Medikament, das im Bereich zwischen den Schulterblättern auf die Haut der Katze getropft wird – oder Flohhalsbänder. Versuchen Sie niemals, die Katze mit Medikamenten zu behandeln, die für den Menschen oder den Hund gedacht sind. Sie sind nicht für Katzen geeignet und können dieser sogar Schaden zufügen.

Zeitgleich muss auch das Umfeld der Katze gereinigt werden, da sich die Entwicklungsstadien sowie auch der Großteil der erwachsenen Flöhe dort befinden. Saugen Sie Ihre Wohnung gründlich, besonders die Plätze an denen sich Ihre Katze gerne aufhält, wie Schlafplätze, Kratzbäume etc. Entsorgen Sie daraufhin den benutzten Staubsaugerbeutel um sicher zu gehen, dass keine Flöhe oder Flohlarven zurückbleiben. Versuchen Sie möglichst alle Textilien, mit denen Ihre Katze in Berührung gekommen ist, mit mindestens 60 Grad zu waschen. Bei starkem Flohbefall kann eventuell eine Umgebungsbehandlung mit dafür geeigneten Sprays erforderlich sein.

Um Ihre Katze vor Parasiten wie Zecken und Flöhen zu schützen, kontrollieren Sie am besten regelmäßig das Fell Ihrer Katze. Je früher Zecken oder Flöhe entdeckt werden, umso leichter sind sie zu behandeln und Ihrer Katze bleiben unangenehme Bisse der Blutsauger erspart.