Ist ihre Katze gestresst?

Die ersten warmen Sonnenstrahlen wecken auch in unseren Katzen Frühlingsgefühle.

Auch Katzen können an den Folgen von Stress leiden.

Geht es uns nicht gut, wissen wir meistens warum und können so Einfluss auf unseren Gemütszustand nehmen. Bei einer Katze ist das leider nicht ganz so einfach. Sie zeigt uns jedoch fast immer, wenn es ihr nicht gut geht. Wir müssen nur lernen, die Zeichen richtig zu deuten. Oft äußert sie Unwohlsein, Stress und Krankheit, indem sie Spuren auf dem Teppich hinterlässt oder sich auffällig verhält. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Um Stubentiger zu verstehen und ihnen zu helfen, muss man etwas genauer hinschauen.

Tierischer Stress!

Viele Verhaltensänderungen werden bei Katzen durch Stress ausgelöst. Doch was genau ist Stress? In der Wissenschaft wird Stress als Anpassungsleistung eines Lebenswesens an Umweltbedingungen bezeichnet, die das normale Ausmaß überschreitet.

Stressauslösende Faktoren können sein:

  • Veränderungen im Tagesablauf
  • soziale Isolation
  • Hektik
  • Langeweile
  • neue Mitbewohner
  • ungewohnte Gerüche
  • unsaubere und/oder neue Umgebung

Die möglichen Folgen:

  • übermäßige Fellpflege
  • ununterbrochene Nahrungsaufnahme
  • Rückzug in ein Versteck
  • Stimmungsschwankungen
  • Unsauberkeit
  • Appetitlosigkeit

In der Ruhe liegt die Kraft.

Vermeiden Sie Stress, indem Sie der Katze Plätzchen zum Wohlfühlen schaffen und sie mit Spielen und Schmusestunden beschäftigen.

  • Körbchen und Schlafplatz: Stubentiger brauchen Rückzugsplätze, die von allen Familienmitgliedern respektiert werden. Ob eine Kuschelhöhle oder ein Plätzchen mit Aussicht – Ihre Katze wird Ihnen schon zeigen, wo sie sich am liebsten ausruht. Warm und kuschelig soll es natürlich sein.

  • Langeweile ist besonders schlimm für Katzen. Beschäftigen Sie Ihren Stubentiger mit regelmäßigen Spielstunden. Ein Tipp: Unser Artikel mit vielen tierischen Spielen

  • Ein Kratzbaum erleichtert der Katze das wichtige Kratzmarkieren und schont Ihre Möbel.

  • Schmusen und kuscheln: Verwöhnen Sie Ihre Samtpfote mit ausgiebigen Schmuseeinheiten. Aber zwingen Sie sie nie dazu. Das mögen Katzen gar nicht.

Um Stress generell zu vermeiden, braucht die Katze fixe Rituale und einen ruhigen Ort. Stärken Sie zusätzlich das Selbstvertrauen Ihrer Katze mit Respekt und Zuneigung. Nur wer sich mit seiner Katze beschäftigt, eine liebevolle Bindung zu ihr aufbaut und ihr Verhalten studiert, erkennt versteckte Stressfaktoren und kann sie an der Wurzel packen. Bei Unsauberkeit, chronischer Appetitlosigkeit und Erbrechen oder Durchfall kann auch eine Krankheit der Auslöser sein. In solchen Fällen sollten Sie einen Tierarzt zurate ziehen.