Mit Whiskas zu einer ausgewogenen Ernährung

Im „Waltham Centre for Pet Nutrition“, einem Forschungszentrum nördlich von Cambridge in England, wird die Ernährung von Katzen wissenschaftlich erforscht.

Die Fressgewohnheiten der Katze
Katzen brauchen eine ausgewogene Ernährung, um aktiv und gesund zu bleiben. Die Nahrung muss Proteine, Fett, Vitamine und Mineralstoffe in den richtigen Mengen und der richtigen Zusammensetzung enthalten. Als Fleischfresser brauchen Katzen außerdem Nährstoffe, die in der Natur nur in tierischen Bestandteilen vorkommen.

Das „Waltham Centre for Pet Nutrition“
In diesem Forschungszentrum nördlich von Cambridge in England, wird die Ernährung von Katzen wissenschaftlich erforscht. Das Waltham Forschungszentrum hat den ausgezeichneten Ruf einer Weltautorität für Heimtierhaltung und -ernährung. Es beherbergt etwa 300 Katzen und hunderte andere Heimtiere, die in artgerecht ausgebauten Räumen liebevoll versorgt werden.
Neben umfangreicher Grundlagenforschung wird hier auch das Verhalten von Katzen untersucht – vor allem ihr Fressverhalten. Alle tierischen Bewohner werden regelmäßig gewogen und ihre Kot- und Urinproben werden analysiert. Dies ermöglicht genaue Rückschlüsse auf die Bedürfnisse von Katzen, auch in Bezug auf richtige Ernährung.

Interessante Fakten über Katzen-Ernährung, die u.a. in Waltham erforscht werden:

  • Als Beutetierfresser fressen Katzen nicht nur das Fleisch der Beute, sondern auch den Darm mitsamt Speisebrei und den darin enthaltenen Kohlenhydraten.
  • Am liebsten fressen Katzen Futter, das entsprechend ihrer Körpertemperatur etwa 38°C warm ist.
  • Sie bestehen auf Abwechslung oder fixieren sich auf etwas ganz Bestimmtes.
  • Reste oder älteres Futter lässt sie liegen: Frische ist wichtig.
  • Katzen lassen sich beim Fressen Zeit, sie schlingen nicht.
  • Katzen in der Wildnis fressen gerne unbeobachtet und lassen auf die Mahlzeit eine längere Ruhepause folgen.
  • Zucker ist für Katzen nicht verlockend.
  • Ausgewachsene Katzen wollen mehrere kleine Mahlzeiten am Tag, wie in freier Wildbahn, wo sie die gemachte (mäusegroße) Beute gleich verzehren.

Kalorien
Genau wie bei Menschen sollte auch bei Katzen das Verhältnis zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrennung ausgeglichen sein. Dieses Verhältnis wird z.B. beeinflusst vom Alter, dem körperlichen Zustand und der Aktivität. Heranwachsende Kätzchen, trächtige und säugende Katzen haben naturgemäß einen höheren Kalorienbedarf als andere erwachsene Katzen. Weniger benötigen dagegen nicht aktive, im Haus lebende Katzen.

Energiereiches Katzenfutter
Die Energie im Katzenfutter kommt aus Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten. Ihre Katze braucht relativ viel Protein. Nahrung mit sehr wenig Protein ist für sie ungeeignet. Tierische Fette sind nicht nur wichtig wegen der Energie, sondern auch weil sie eine wertvolle Quelle für Fettsäuren und fettlösliche Vitamine sind. Von der Ernährung her ist die Katze ein sehr komplexes Tier, und deshalb greifen die meisten Katzenbesitzer gerne zu industriell hergestellter Katzennahrung. Diese Nahrung ist nicht nur ausgewogen und vollwertig sondern auch praktisch in der Anwendung. Es gibt zwei Arten, die sich durch den Wassergehalt unterscheiden. Einerseits feuchte Produkte, die gegenwärtig am beliebtesten sind, und andererseits trockene, die meistens als Zusatznahrung gegeben werden, aber auch alleine gefüttert werden können.

Frisches Wasser

Geben Sie Ihrer Katze viel Trinkwasser, vor allem wenn sie Trockenfutter bekommt, das viel weniger Feuchtigkeit enthält. Außerdem sollten Sie die Wasserschüssel und den Fressnapf rein halten, denn Katzen mögen kein dreckiges Essgeschirr.

Tipp vom Whiskas® Ernährungsexperten
Überprüfen Sie die Kalorienaufnahme Ihrer Katze durch Befühlen der Rippen und Kontrolle des Gewichts. Katzen, die zu viele Kalorien aufnehmen, speichern diese als zusätzliches Körperfett und werden übergewichtig. Katzen, die zu wenige Kalorien zu sich nehmen, verbrennen ihr eingelagertes Körperfett und werden untergewichtig.