Fitnesstraining für Ihre Katze

Als Besitzer eines Kätzchens sollten Sie so viel wie möglich tun, damit es fit und gesund bleibt.

Top in Form
Nicht nur wir Menschen, auch unsere Katzen sind im Winter gern gemütlich und faulenzen. Zu früh wird es dunkel, zu ungemütlich ist es draußen, zu lecker war das Festtagsessen, um in Form zu bleiben. Doch wenn der Frühling wieder vor der Tür steht, ist es Zeit, seinen Vierbeiner wieder Top in Form zu bringen.

Liebe geht nicht nur durch den Magen

Ist eine Katze zu dick, sinkt ihre Lebensqualität – ein wenig Übergewicht reicht schon. Die Katze wird ungelenkig und steif, sie bewegt sich weniger gern und wird träge. Das Tier verbraucht damit weniger Kalorien, es wird weiter zunehmen und ein Teufelskreis beginnt. Selbst ruhige Vertreter haben das natürliche Bedürfnis zu klettern, lauern, springen, toben und jagen. Die Ausrede, die eigene Katze sei halt „so ein gemütlicher Typ“ gilt daher nicht. Hinzu kommt, dass überflüssige Pfunde die Gelenke und Wirbelsäule, Herz und Kreislauf belasten. Machen Sie daher das optimale Gewicht Ihrer Katze zum Zeichen Ihrer Tierliebe!

Wer rastet, der rostet

Spielen Sie im Winter jeden Tag mindestens 2 x 30 Minuten aktiv mit Ihrer Katze. Denn so bleiben Bewegungsapparat, Kreislauf und Stoffwechsel der Katze gesund und in Schwung. Bälle jagen, hinter Lichtpunkten her huschen, eine Stoffmaus an einer Angel erbeuten – Möglichkeiten gibt es viele. Und bieten sich Advent und Weihnachten nicht gerade dazu an, der geliebten Katze mal ein paar kleine Geschenke extra zu machen? Gehen Sie doch einfach mal im Zoofachhandel bummeln, denn da gibt es viele tolle Geschenkideen für spannende Spiele in der Wohnung.

Für die warme Jahreszeit hat nun Cat Agility, ein Sport aus den USA, den Weg zu uns gefunden. Dabei müssen Katzen einen Hindernisparcours überwinden – möglichst schnell, aber ohne Hindernisse auszulassen. Dabei sind nicht nur Temperament und Intelligenz der Katze gefragt, auch die Beziehung zum Menschen muss stimmen. Dieser neue Sport ist an Agility für Hunde angelehnt, der schon seit längerem auf Hundeplätzen für Abwechslung sorgt. Die Gerätschaften und Aufbauten werden natürlich den Bedürfnissen und Möglichkeiten von Katzen angepasst.

Dazu braucht es aber nicht unbedingt eine Halle unter Wettbewerbsbedingungen, schon das eigene Wohnzimmer genügt, damit Mensch und Tier Spaß haben. Bretter, Stühle, Tunnel, ein Zeitungsständer – solche Utensilien sind schnell gefunden. Natürlich muss sich die Katze erst daran gewöhnen, diese besonderen Hindernisse zu überwinden. Ob von Stuhl zu Stuhl hüpfen, durch einen Hula-Hoop-Reifen springen oder über ein schmales Brett balancieren – ein Spielzeug zeigt Ihrer Katze den Weg. Wichtig sind das abschließende Lob und die kleine Belohnung für den gelungenen Einsatz der Katze. Probieren Sie es einfach aus – erlaubt ist, was Ihnen und Ihrer Katze Spaß macht. Haben Sie aber Geduld, wenn Ihre Katze anfangs noch etwas skeptisch ist.

Wenn Sie mehr wissen möchten, finden Sie hier weitere Informationen:
www.catagility.com (englischsprachig) oder www.icat.ch (auf Deutsch).