Seniorenkatzen
Wenn alles ein bisschen langsamer geht: Katzen ab 8 Jahren
Einer Katze sieht man ihr Alter nicht unbedingt an. Und doch verändert sich ab etwa acht Jahren so einiges im Katzenleben – ganz langsam. Denn genau so altern Katzen. So schnell sie erwachsen werden – nach einem Jahr sind sie ausgewachsen und geschlechtsreif –, so bedächtig gehen sie den Rest ihres Lebens an. Zwischen zwei und acht Jahren sind sie im besten Erwachsenenalter und ab dem 8. Lebensjahr nimmt ihre Vitalität nach und nach ab. Eine 10-jährige Katze ist etwa 60 Menschenjahre alt, eine 20-jährige etwa 95. Sie sehen also: Die einfache Rechnung „ein Katzenjahr = sieben Menschenjahre“ stimmt nicht.
Ihre Katze ist so alt, wie sie sich fühlt.
Wie auch bei Menschen gibt es kein fixes Alter, das als „alt“ gilt – acht Jahre ist ein Durchschnittswert, ab dem sich der Körper und das Verhalten der meisten Katzen Schritt für Schritt ändern: Sie schlafen noch lieber, werden gemütlicher und mögen keine Veränderungen mehr – außer bei der Ernährung. Da ist eine Umstellung auf Seniorprodukte – zum Beispiel von Whiskas® – unbedingt nötig, um Fettleibigkeit und Krankheiten vorzubeugen. Ältere Katzen bewegen sich weniger, ihr Stoffwechsel verlangsamt sich und auch die Hormonproduktion lässt nach. Dadurch sinkt ihr Energiebedarf um etwa 20 %, der Protein- und Vitaminbedarf steigt hingegen um 100 %. „Seniorkatzen“ brauchen also höherwertiges Futter und sollten viel trinken, denn das ist die beste Vorbeugung gegen Verstopfung und Nierenprobleme. Diese Futterumstellung trägt übrigens einen großen Teil dazu bei, dass es heute keine Seltenheit mehr ist, wenn Katzen 18 Jahre und älter werden.
So fühlt sich Ihre Katze lange wohl.
Aber nicht nur mit dem richtigen Futter helfen Sie Ihrer Katze, fit zu bleiben. Besonders wichtig sind auch regelmäßige Besuche beim Tierarzt. Ältere Katzen sind anfälliger für Herz- und Tumorerkrankungen, die oft erst erkannt werden, wenn es zu spät ist, bei einer frühen Diagnose aber gut therapierbar wären. Auch chronische Erkrankungen, wie Niereninsuffizienz, können in einem frühen Stadium effektiver behandelt werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen – zumindest einmal im Jahr – sind daher Pflicht. Bei diesen Terminen sollte der Tierarzt auch die Zähne Ihrer Katze genau untersuchen. Das ist besonders wichtig, da Zahnstein, Entzündungen des Zahnfleischs und kaputte Zähne mit zunehmendem Alter häufiger auftreten, gefährlich werden können und sehr schmerzhaft sind. Ihre Katze lässt Sie davon übrigens nichts merken: Auch wenn sie ganz normal frisst, kann sie Zahnprobleme haben.
Respekt vor dem Alter.
Was Ihre Katze früher genossen hat, bereitet ihr jetzt vielleicht Schwierigkeiten. Beobachten Sie Ihren Liebling deshalb genau und treffen Sie, falls notwendig, entsprechende Maßnahmen.
- Wenn Ihre Katze nicht mehr so gern springt oder lange überlegt, bis sie es tut, sorgen Sie dafür, dass sie ihre Lieblingsplätze leicht erreicht. Dazu müssen Sie zum Beispiel den Kratzbaum nicht gleich abbauen – ein Steg nach oben aus einem weichen Holzbrett reicht schon.
- Wenn Ihre Katze ihre Toilette öfter „nicht findet“, seien Sie nicht besorgt. Älteren Katzen passiert das häufiger, was auch daran liegen kann, dass die Katzentoilette nicht leicht genug erreichbar ist. Entfernen sie also jegliche Hindernisse.
- Wird das Fell Ihrer Katze stumpfer und struppiger, so liegt dies vielleicht daran, dass ältere Katzen ihr Fell nicht mehr so intensiv pflegen. Ein paar Bürstenstriche jeden Tag und Haferflocken über dem Futter sorgen dafür, dass das Fell wieder schön glänzend wird.
Denken Sie immer daran, dass Älterwerden keine Krankheit ist – es begünstigt nur die Entstehung gesundheitlicher Probleme. Und mit aufmerksamer und liebevoller Pflege kann genau diesen vorgebeugt werden.
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